„Wir alle gegen rechten Terror“ Demo am 5. Juli 2019

Organisiert vom Bündnis gegen Rechts Braunschweig, hat am 5. Juli eine Kundgebung mit einigen Redebeiträgen auf dem Kohlmarkt, mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt, stattgefunden. Anlass waren die zahlreichen Angriffe von rechten Nazischlägern in der letzten Zeit und schließlich die Morddrohungen gegen David Janzen, dem Sprecher vom Bündnis gegen Rechts. Um die 3000 Teilnehmer*innen waren es laut Zählungen vor Ort, die sich an diesem Tag gegen Nazis zusammen fanden. Der Kohlmarkt war somit voll. Lautstark und solidarisch schloss sich die kurze aber kraftvolle Demonstration durch die Innenstadt an.

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Freitag 16:30 Uhr Demonstration: Wir alle gegen rechten Terror!

Wir sind Teil des Bündnisses gegen Rechts Braunschweig und rufen euch alle dazu auf, am Freitag mit uns auf die Straße zu gehen – gegen den rechten Terror in Braunschweig und anderswo! Hier folgt nun der Aufruf, den ihr auch hier anschauen, herunterladen und vervielfältigen könnt. Nach den erneuten Morddrohungen durch Nazis gegen unseren Bündnissprecher zählt unsere Solidarität mehr denn je.

Informiert eure Freund*innen und Genoss*innen!
Nieder mit dem Faschismus auf unseren Straßen!

Demo: Freitag, 5. Juli, 16:30 Uhr, Kohlmarkt Braunschweig

Am 2.6.19 wurde Walter Lübcke, CDU-Mitglied und Regierungspräsident in Kassel, ermordet. Der inzwischen geständige Täter ist ein Neonazi: Stephan E. war Mitglied der NPD und steht dem Terrornetzwerk „Combat18“ nahe. Gegen…

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25 Jahre Gedenken an Halim Dener

Unser kurdischer Genosse Halim Dener wurde in der Nacht des 30.06.1994 von SEK-Polizisten in Zivil beim Plakatieren überrascht und bei der Festnahme aus nächster Nähe von hinten erschossen. Der Täter wurde von seinen Kollegen gedeckt und anschließend von der Justiz freigesprochen. Seit fünf Jahren gibt es eine Kampagne, die in Hannover und überregional versucht einen Diskurs über diese Schweinerei herbeizuführen und eine Platzumbenennung für ein angemessenes Gedenken durchzusetzen. Bisher wehrt sich die Hannoveraner Verwaltung mit allen juristischen Mitteln dagegen – vorerst erfolgreich.

„Als Kampagne rufen wir zum 25. Todestag ein letztes Mal dazu auf, zusammen auf die Straße zu gehen, massenhaft, kraftvoll und laut.“

GEDENKKUNDGEBUNG
30. JUNI 2019, 21.00 UHR
STEINTORPLATZ Hannover

BUNDESWEITE DEMONSTRATION
6. JULI 2019, 14.00 UHR
ERNST-AUGUST-PLATZ Hannover

Weitere Infos unter http://halimdener.blogsport.eu/

Kommt am Freitag, den 05.07. um 20 Uhr im Antifacafé vorbei, um eine Anreise mit uns zu planen.

Nichts und niemand wird vergessen!

Infoveranstaltung zum NoTDDZ 2019 in Chemnitz – am 24.Mai um 20 Uhr im Antifaschistischen Café

Am 1. Juni 2019 findet zum 10ten Mal einer der größten Naziaufmärsche in Deutschland statt. Nachdem der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ in den letzten Jahren an Teilnehmenden verlor, fiel die Städtewahl für dieses Jahr ausgerechnet auf Chemnitz – eine Stadt, die uns noch gut durch die Naziangriffe aus dem letzten Jahr in Erinnerung ist.

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KEIN PLATZ FÜR DIE AFD! 18.05.19 AFD DEMO in Salzgitter VERHINDERN!


Am 18.05.2019 will die AfD in Salzgitter Lebenstedt demonstrieren. Wir rufen dazu auf mit uns zusammen an diesem Tag auf die Straße zu gehen und diese Nazis zu blockieren!

Kommt zum Vorbereitungstreffen am 17.05. um 20 Uhr zu uns, in das Antifacafé in der Eichtalstr. 8 (Hinterhof).

Zusätzlich erhaltet ihr weitere Infos bei dem Jugendbündnis aus Salzgitter.

Wir sind solidarisch mit den Genoss*innen aus Hildesheim und hoffen auf zahlreiche Unterstützung. Denn am 18. Mai wollen Nazis auch durch Hildesheim marschieren. Das gilt es durch vielfältige Aktionen zu verhindern! Mehr Informationen gibt es hier.

Freiheit statt Polizeistaat!

Am letzten Samstag (11.05.19) waren wir zusammen mit mehreren Hundert Antifaschist*innen auf der dritten Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz. Im radikal linken Block haben wir Unter dem Motto „Gegen Rechtsruck und Polizeistaat“ zum Ausdruck gebracht, dass wir kein Bock auf Überwachung, Knäste oder auf Verbote haben.

Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser notwendiger antifaschistischer Protest, den wir tagtäglich auf die STraße tragen, nicht weiter Kriminalisiert wird. Hiergegen gilt es sich als antifaschistische Aktion zu wehren. Über das Motto des großen Bündnisses „Jetzt oder nie: Polizeigesetz stoppen!“ hinaus sagen wir: jetzt erst recht!
Denn solange wir uns organisieren und gemeinsam als radikale linke kämpfen, bleibt unsere Solidarität unsere stärkste Waffe gegen ihre Unterdrückung.

Gemeinsam – Solidarisch – Kämpferisch

Am 1. Mai Nazis entgegentreten! 12:45 am Altstadtmarkt!

Am 1. Mai wollen die Nazis der selbsternannten „Kampf- & Sportgemeinschaft Adrenalin Braunschweig“ um 13 Uhr eine Kundgebung abhalten. Die Gruppe, die bezeichnenderweise als Symbol einen Schlagring benutzt, mobilisiert unter dem Motto „Unsere Stadt – Unsere Regeln“ zum „Tag der deutschen Arbeit“ auf den Altstadtmarkt.

Die kaum mehr als eine Handvoll Mitglieder von „Adrenalin“ fallen immer wieder durch Drohungen und gewalttätige Angriffe auf, so z.B. auch bei der AfD-Demonstration am 1.9.2018 in Chemnitz, wo diese die aggressive Stimmung gegen Journalist*innen, Gegendemonstrant*innen und die Polizei maßgeblich mit anheizten (https://recherche38.info/2018/09/08/bs-in-chemnitz/). Zur Gruppe gehört auch der bereits mehrmals wegen Körperverletzung verurteilte Neonazi Pierre Bauer, der unter anderem 2016 zwei Schüler eines Braunschweiger Gymnasiums ins Krankenhaus geprügelt hat, sowie Lasse Richei, der erst kürzlich wegen einen Angriff auf einen Türsteher verurteilt wurde. Anmelder der Versammlung ist vermutlich Timo Büllesbach. Auf das Konto der Gruppe gehen auch die regelmäßigen Hakenkreuz- und NS-Schmierereien, z.B. an der KZ-Gedenkstätte Schillstrasse und auf Stolpersteine.

Auch wenn davon auszugehen ist, dass (wenn überhaupt) nur eine sehr kleine Zahl von Neonazis dem Aufruf folgen werden, ist es wie immer richtig, wenn sie am Altstadtmarkt auf einen spontanen, bunten und lautstarken Protest treffen. Zeigen wir, dass Braunschweig nicht ihre Stadt ist – Der 1. Mai bleibt rot!

Burschenschaftler und andere Nazis: faschistische Propaganda und Übergriff

Am Samstag fand bei der Burschenschaft Thuringia ein Nazi-Liederabend der Identitären Bewegung statt. Die Thuringia besteht unter anderem aus Mitgliedern der AfD und NPD und dient der Vernetzung der rechten Szene in Braunschweig. Dennoch ist sie weiterhin offiziell eine „studentische Initiative an der TU Braunschweig“. Die Identitären sind eine faschistische Bewegung, die unter anderem dem Attentäter von Christchurch eine ideologische Heimat bietet und die von diesem auch finanziell unterstützt wurde. Nach der Veranstaltung tauchten an der Uni Sticker der Identitären auf. Wie uns zugetragen wurde, gab es am Montag einen offensichtlich rechtsmotivierten Übergriff auf eine Person, die durch einen Turnbeutel als links eingestuft wurde. Die Person konnte sich aus dieser Situation befreien.

Für uns besteht zwischen der Veranstaltung, der rechten Stickeraktion und dem Übergriff ein klarer Zusammenhang. Kein Raum für Nazis! Weder an der Uni, noch anderswo!