Category Archives: Aktionsberichte

Aktionsbericht: Gemeinsam gegen Nazigewalt in Einbeck!

Nach unserem Aufruf die Demonstration „Solidarisch kämpfen“ am 10.10.2020 in Einbeck zu unterstützen, sind wir gemeinsam mit 450 Antifaschist*innen gegen die ansteigenden Naziaktivitäten entschlossen und lautstark auf die Straße gegangen. 

Bereits am Anfang fiel auf, dass es sich im Verhältnis zu der Anzahl der Demonstrationsteilnehmer*innen um ein geradezu absurdes Polizeiaufgebot handelte. Später sollte klar werden, Continue reading Aktionsbericht: Gemeinsam gegen Nazigewalt in Einbeck!

Fight Back! Kundgebung gegen Angriffe der Faschisten in Braunschweig

Gemeinsam mit einem Bündnis verschiedener linker Gruppen haben wir uns am heutigen Samstag, den 01.08.2020, zu einer spontanen Kundgebung gegen Nazigewalt auf dem Kohlmarkt zusammengeschlossen. Der unangemeldeten Aktion haben sich über 80 Antifaschist*innen angeschlossen, die gemeinsam lautstark gegen die aktuellen Naziangriffe in Braunschweig demonstrierten. Anlässlich eines erst vor kurzem stattgefundenen Angriffes auf eine antifaschistische Continue reading Fight Back! Kundgebung gegen Angriffe der Faschisten in Braunschweig

Aktionsbericht: Keine Geschäfte mit dem türkischen Faschismus!

Demonstration "Solidarität für Kobane" | Bremen News

Am vergangenen Freitag den 31.01.2020 wurden zum wiederholten Mal am VW-Werk Braunschweig Flyer verteilt, um gegen ein geplantes VW-Werk in der Türkei zu protestieren. Zusammen mit dem Bündnis der Freund*innen der Kurdischen Freiheitsbewegung (FKFBS) informierten wir die VW-Mitarbeiter*innen darüber, dass der VW-Konzern nicht abschließend von der Zusammenarbeit mit dem faschistischen Regime Erdogans abgerückt ist. Ein VW-Werk in der Türkei zu jetzigem Zeitpunkt wäre eine fatales Zeichen und ein Schlag gegen viele Menschen in der Türkei, Kurd*innen und allen Verbündeten im Kampf gegen den IS. Continue reading Aktionsbericht: Keine Geschäfte mit dem türkischen Faschismus!

PM: Erinnern heißt Kämpfen – zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee.

In diesem Jahr wurde wieder zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Holocausts, an der Gedenkstätte in der Schillstraße, eingeladen.

Nach den Provokationen durch den Landtagsabgeordneten und Ratsherrn der AfD Stefan Wirtz im vergangenen Jahr, hat das Bündnis gegen Rechts dieses Mal im Vorfeld einen offenen Brief an die Stadt und den Arbeitskreis Andere Geschichte geschrieben (http://buendnisgegenrechts.net/2020/01/22/kein-gedenken-mit-der-afd/). Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem die Stadt alleinige Veranstalterin war und demnach alle Ratsfraktionen einlud, ist die Gedenkstätte Schillstraße inzwischen in die Trägerschaft des Arbeitskreises Andere Geschichte übergegangen. Als Mitveranstalter hätte der Arbeitskreis in diesem Jahr erstmals von seinem Hausrecht Gebrauch machen und somit unwillkommene Gäste, wie Parteimitglieder der AfD, ausschließen können. Andere Gedenkstätten nutzen diese Möglichkeit, allein schon deshalb, weil ein würdiges Gedenken unter AfD- (oder sonstiger Faschist*innen-) Beteiligung nicht möglich ist (https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/weimar/buchenwald-gedenken-afd-100.html).

Leider scheint es in Braunschweig Continue reading PM: Erinnern heißt Kämpfen – zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee.

Freiheit statt Polizeistaat!

Am letzten Samstag (11.05.19) waren wir zusammen mit mehreren Hundert Antifaschist*innen auf der dritten Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz. Im radikal linken Block haben wir Unter dem Motto „Gegen Rechtsruck und Polizeistaat“ zum Ausdruck gebracht, dass wir kein Bock auf Überwachung, Knäste oder auf Verbote haben.

Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser notwendiger antifaschistischer Protest, den wir tagtäglich auf die STraße tragen, nicht weiter Kriminalisiert wird. Hiergegen gilt es sich als antifaschistische Aktion zu wehren. Über das Motto des großen Bündnisses „Jetzt oder nie: Polizeigesetz stoppen!“ hinaus sagen wir: jetzt erst recht!
Denn solange wir uns organisieren und gemeinsam als radikale linke kämpfen, bleibt unsere Solidarität unsere stärkste Waffe gegen ihre Unterdrückung.

Gemeinsam – Solidarisch – Kämpferisch

Demobericht: Tausende am 22.04. in Köln auf der Straße gegen die AfD!

Am Samstag den 22.4.2017 haben weit mehr als 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln demonstriert. Auch wir haben uns an den Blockaden und der Großdemonstration beteiligt. Bereits in den frühen Morgenstunden trafen viele Antifaschist*innen mit Bussen und Zügen in Köln ein. Gemeinsam wurden mehrere Blockaden an den wichtigsten Zufahrten zum Maritim-Hotel, in dem der Bundesparteitag stattfand, gebildet. So wurde die Anreise der AfD-Mitglieder erheblich erschwert. Continue reading Demobericht: Tausende am 22.04. in Köln auf der Straße gegen die AfD!

Über 500 Menschen in Braunschweig für die Freiheit Abdullah Öcalans auf der Straße!

Am Samstag, den 21.01., demonstrierten über 500 Kurd*innen, türkische Oppositionelle und deutsche Linke und viele andere gemeinsam für die Freiheit des 1999 durch verschiedene Geheimdienste verschleppten und seitdem inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Darüberhinaus wurde durch Redebeiträge und die gerufenen Parolen immer wieder auf den schmutzigen Krieg der türkischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) gegen alles, was nicht zu ihrem Größenwahn eines neuen, osmanischen Reichs passt, hingewiesen. Um dieses Ziel zu erreichen entfachten Erdogan und seine AKP einen Flächenbrand in der Region, um sich als stabilisierenden Faktor in der Region zu etablieren. Hierzu bedient man sich auch den Mordbanden des „Islamischen Staates“ (IS).

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Bericht von der Demo in Gedenken an Oury Jalloh

Am Samstag, den 07.01.17, jährte sich zum 12. Mal der Tag, an dem Oury Jalloh ermordet wurde. Der Geflüchtete aus Eritrea verbrannte 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle in Dessau. Selbstmord war die offizielle Behautpung, welche mittlerweile mehrfach wiederlegt wurde. Mittlerweile gibt es die These, dass er bereits tot war, bevor das Feuer gelegt wurde, vielleicht zu Tode geprügelt von der Polizei. Dennoch ist bisher keine*r der beteiligten Polizeibeamt*innen für den Mord an Oury Jalloh zur Rechenschaft gezogen worden. Und es ist auch nicht der einzige Fall, bei dem in Dessau ein Mensch unter ungeklärten Umständen auf der Polizeiwache ums Leben kam. Immer wieder wird dies von offizieller Seite vertuscht, so wie auch in dem Fall der chinesischen Studentin Yangjie Li, welche im Mai 2016 in Dessau vergewaltigt und ermordet wurde. Hauptverdächtige sind der Stiefsohn des Dessauer Polizeipräsidenten und seine Freundin. Nicht nur konnte die Mutter, ebenfalls Polizistin, sich der Ermittlungsgruppe zu Lis Ermordung anschließen, sie und der Stiefvater wurden gesehen, wie sie wenige Tage später die Wohnung des Sohnes, also den mutmaßlichen Tatort, ausräumten.

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Protestaktion vor dem Einkaufscenter „Weisses Ross“

rossAm Samstag verteilten mehrere AntifaschistInnen vor dem Einkaufscenter „Weißes Ross“ an der Celler Straße Flugblätter um die KundInnen auf einen Übergriff von Nazis aufmerksam zu machen, der dort am 21.1.2016 stattfand. Hier der Text des verteilten Flugblattes:

Nazi-Attacke vor dem „Weißen Ross“
In den letzten Wochen haben Aktivisten der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) wiederholt vor dem Einkaufscenter „Weißes Ross“ Propagandaflugblätter verteilt. Am Donnerstag (21.1.2016) wurde eine Person, die gerade einkaufen wollte, von den verteilenden Nazis bedroht, geschubst und durch das Einkaufscenter verfolgt, nachdem sie eines der rassistischen Flugblätter zerrissen hatte. Bisher hat weder das Management des Einkaufscenters, noch der dort tätige Sicherheitsdienst, noch die Polizei offensichtlich etwas gegen die dort regelmäßig verteilenden Nazis unternommen. Und obwohl ein Security-Mitarbeiter die Attacke beobachtet hatte, griff er nicht ein. Continue reading Protestaktion vor dem Einkaufscenter „Weisses Ross“

Die Toten kommen … auch nach Braunschweig

25 Gegner_innen der europäischen Abschottungspolitik errichten symbolische Gräber auf dem Kohlmarkt

Inspiriert durch die Aktion des „Zentrums für politische Schönheit“ vor dem Reichstag in Berlin am 21.06.2015 zogen auch in Braunschweig am heutigen Tag einige Aktivist_innen des Antifaschbild2istischen Plenums, des Offenen Antifa Treffens und der Sozialistischen Jugend-Die Falken als Trauerprozession zum Kohlmarkt. Mit dem Errichten von symbolischen Gräbern aus Holzkreuzen, Erde, Grablichtern, einem Sarg und Blumen wurde den tausenden durch die europäische Flüchtlingspolitik ermordeten Menschen und gegen die Abschottung Europas gegen die Fluchtbewegungen aus aller Welt protestiert. Parallel wurden mehrere hundert Flugblätter verteilt, die das Anliegen an die Passant_innen weitervermittelten. Hierbei ergab sich sehr viel Zuspruch. So konnte eine Frau berichten, dass ein Verwandter ein Haus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen will. Continue reading Die Toten kommen … auch nach Braunschweig