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Aufruf zur Demonstration am Freitag den 12.März: Lasst den Nazis keine Ruh!

Sharepic: Aufruf zur Demo am 12.03.2021Als Reaktion auf den faschistischen Anschlag auf das Antifacafé am vergangenen Dienstag rufen wir gemeinsam mit und als Teil des Bündnis gegen Rechts zu einer Demonstration durch das westliche Ringgebiet auf. Die Auftaktkundgebung beginnt am Antifacafé ab 18:30 Uhr, Eichtalstr. Ecke Gartenkamp.
Schließt euch der Demonstration an und setzt zusammen mit uns, Schulter an Schulter, ein Zeichen, dass wir weder irgendein Viertel, noch diese Stadt, den Nazis überlassen werden!

Seit Monaten versuchen Nazis in Braunschweig verstärkt eine Drohkulisse gegen alle aufzubauen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen. So kam es am Frankfurter Platz bereits mehrfach zu verbalen Übergriffen und gewalttätigen Angriffen durch Nazis – insbesondere nach Aktionen der Nazikleinstpartei „Die Rechte“. Continue reading Aufruf zur Demonstration am Freitag den 12.März: Lasst den Nazis keine Ruh!

Brandanschlag am Antifaschistischen Café!

Transparent:Solidarität mit betroffenen rechter GewaltDienstagabend am 9. März wurde ein Brandanschlag am Antifaschistischen Café verübt. Mehrere Feuerwehrwagen rückten gegen 19 Uhr an, um den Brand auf dem Innenhof des Mietshauses in der Eichtalstraße 8 zu löschen. In Brand gesteckt wurde ein Kinderanhänger, welcher in unmittelbarer Nähe zum Antifacafé stand. Die Faschisten nahmen hierbei nicht nur ein mögliches Abbrennen des Cafés in Kauf, sondern auch, dass das Feuer auf anliegende Wohnhäuser übergreift.

Unmittelbar vor dem Tatzeitpunkt wurden bereits, unter Anderem, die Faschisten Pierre Bauer und Kilian Wilkens am nahgelegenen Einkaufszentrum Weißes Ross gesichtet. Später, nach der Tat, trafen sich die Beiden mit einer weiteren Person hinter dem Weißen Ross im Durchgang zum Ärztehaus C32.

Gegen 20 Uhr kam es dann zu einer Szene, die mal wieder aufzeigt, wie Bullen mit gewalttätigen Nazis umgehen:
Während an einer Bushaltestelle ein Streifenwagen direkt neben den drei Nazis hält, verklebt einer von ihnen, der Schläger Pierre Bauer, unbehelligt weiter Nazisticker. Keine Stunde nachdem ein Brandanschlag verübt wurde, werden die stadtbekannten Nazis, in unmittelbarer Tatortnähe, nicht einmal kontrolliert – Die Bullen fahren einfach weiter.

Das Verhalten der Bullen ist wieder einmal bezeichnend. Ob Morddrohung oder Brandanschlag: Hier wird offensichtlich kein Handlungsbedarf gesehen!

Diese Tat reiht sich aber in ein erkennbares Muster ein:
Seit Monaten versuchen Nazis in Braunschweig verstärkt eine Drohkulisse gegen alle aufzubauen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen. So kam es am Frankfurter Platz mehrfach zu verbalen Übergriffen und gewalttätigen Angriffen durch Nazis – insbesondere nach Aktionen der Nazikleinstpartei „Die Rechte“.
Auch der braunschweiger Kreisverband der ‚Sozialistischen Jugend – Die Falken‘ war in den vergangenen Monaten mehrfach durch Naziangriffe auf ihren VW-Bus betroffen. Am 19. Dezember wollte die Nazikleinstpartei „Die Rechte“ eine Kundgebung mit dem Titel „Kein frohes Fest für Volksverräter“ in unmittelbarer Nähe zu den Vereins- und Büroräumen der Falken abhalten.

Antifaschismus bleibt notwendig, organisiert den antifaschistischen Selbstschutz! Schulter an Schulter gegen den Faschismus!

Weitere Informationen zu der Kleinstpartei „Die Rechte“ findet ihr in diesem Flugblatt.

Aktionsbericht vom 20. Februar: Entschlossen und solidarisch gegen „Die Rechte“!

Demo-Bild 20.02.2021
Quelle: Harry Korn

Etwa 200 Antifaschist*innen sind am vergangenen Samstag den 20.02.2021 wieder einmal gegen Faschist*innen auf die Straße gegangen. Anlass war ein Naziaufmarsch der faschistischen Partei „Die Rechte“ um Johannes Welge und Martin Kiese. Unterstützend waren dieses Mal, unter anderem Nazis aus Erfurt mit dabei, die sich mit Kleidungsaufdrucken „Neue Stärke Erfurt“ geschlossen zu erkennen gaben.

Die Stadt Braunschweig hat es wie immer nicht geschafft, die versuchte „Machtdemonstration“ der Nazis zu verhindern. Deswegen bleibt unser autonomer Widerstand unerlässlich. Continue reading Aktionsbericht vom 20. Februar: Entschlossen und solidarisch gegen „Die Rechte“!

Am 20. Februar auf die Straße gegen „Die Rechte“!

Nazis entgegentreten! Am 20.2. um 14 Uhr am BahnhofsvorplatzNächsten Samstag, am 20. Februar will die faschistische Kleinstpartei „Die Rechte KV BS/HI“ ab 14 Uhr erneut eine Kundgebung vor dem braunschweiger Hauptbahnhof abhalten. Hierbei wird die Partei sicher wiedereinmal auf Unterstützung von außerhalb zurückgreifen, um mehr als zehn Nazis auf die Straße zu bringen. Egal wann, egal wo, kein Fußbreit den Faschisten!

Darüber hinaus danken wir allen Antifaschist*innen, die sich zuletzt am 13.02. mit uns den Nazis der Kleinstpartei „Die Rechte“ auf dem Schlossplatz entschlossen in den Weg gestellt haben. Trotz der Kälte und der völlig überzogenen Bullenwillkür, haben wir lautstark unseren Protest zum Ausdruck gebracht. Wir haben deutlich gemacht, dass aus deutschen Täter*innen keine Opfer werden und den Versuch der Faschist*innen einen „Opfermythos“ um die Bombadierung von Dresden zu etabilieren erfolgreich gestört. Keine ruhige Minute den Nazis!

Beteiligt euch zusammen mit uns, an den spontanen Protesten gegen „Die Rechte“ am 20. Februar ab 14 Uhr am Bahnhof. Lasst uns auch hier dafür sorgen, dass die Nazis keine Bühne in Braunschweig bekommen.

Nähere Infos zu den Faschist*innen und der Struktur „Die Rechte“ findet ihr in diesem Flugblatt.

Nie wieder Faschismus!

Auf die Straße gegen Geschichtsrevisionismus! Täter*innen sind keine Opfer!

taler:Antifaschistische AktionDiesen Samstag, am 13. Februar, will die faschistische Kleinstpartei „Die Rechte“  mit einem Infotisch um 14:30 Uhr auf dem Schlossplatz stehen. Dabei versucht sie am Jahrestag der Bombardierung Dresdens aus detschen Täter*innen Opfer zu machen. Die Verbrechen der Nazis sollen durch die Etablierung eines Opfermythos relativiert und verharmlost werden. Darüber hinaus wollen die Nazis mit solchen Kleinstaktionen, die zuletzt oft vormittags unter der Woche stattfanden, im Stadtbild sichtbarer zu werden. 

Diese Bühne geben wir ihnen nicht! Vor kurzem haben wir ein aktuelles Flugblatt über diese Nazistruktur und ihr Umfeld veröffentlicht.

Alle zusammen gegen den Faschismus!

Staat und Nazis Hand in Hand – Braunschweiger Verhältnisse

Foto der Antifa-Demo am 23.01 in Braunschweig
Quelle: @Dokurechts

Unter dem Vorwand, gegen die verordneten Coronamaßnahmen demonstrieren zu wollen, hatte die faschistische Kleinstpartei „Die Rechte“ mehrere Kundgebungen am 23.01.2021 in Braunschweig angemeldet, die zuletzt auf jeweils eine Kundgebung am Bahnhofsvorplatz und eine Kundgebung auf dem Burgplatz beschränkt wurde. Die Nazis kratzten aus ganz Niedersachsen knapp 40 Leute zusammen. Neben den üblichen Vertreter*innen aus der lokalen Naziszene wie Pierre Bauer, Johannes Welge oder Martin Kiese, fanden sich Nazis aus dem Harzgebiet, Einbeck, Bremen und Südniedersachsen ein. Continue reading Staat und Nazis Hand in Hand – Braunschweiger Verhältnisse

Am 23. Januar zusammen auf die Straße gegen Nazipropaganda!

taler:Antifaschistische AktionWir rufen dazu auf, sich mit uns am Samstag ab 14 Uhr den Faschist*innen der Nazi-Kleinstpartei „Die Rechte“ entgegenzustellen! Entschlossen und solidarisch werden wir gegen die erneuten Versuche der Faschist*innen, die Corona-Pandemie für ihre Nazipropaganda zu nutzen, auf die Straße gehen. Beteiligt euch an den Protesten, schließt euch der Gegenkundgebung des Bündnis gegen Rechts ab 14 Uhr am Hauptbahnhof an und lasst uns verhindern, dass Nazis in Braunschweig zu Wort kommen.

Gegen Rassismus und Polizeigewalt: Oury Jalloh – Das war Mord!

Transparent: Gegen Rassismus und PolizeigewaltWir gedenken an Oury Jalloh, der am 07. Januar 2005 von Polizisten auf dem Dessauer Polizeirevier in Gewahrsam bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Durch unabhängige Gutachten und Aufklärungsarbeit der letzten 15 Jahre konnte dies die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. mit faktischen Beweisen aufzeigen. Die deutsche Justiz verweigert sich weiterhin aufzuklären und verleumdet, dass Oury sich nicht selbst angezündet haben kann. Nicht zuletzt verkündeten im August 2020 die Sonderberater des Landtages Sachsen-Anhalts, dass sie weiterhin an der Täterversion der Selbstanzündungsthese festhalten und Oury Jalloh weiterhin kriminalisieren. Wir wissen:

OURY JALLOH – DAS WAR MORD!

Erinnern heißt kämpfen! So macht eine Vielzahl von Plakaten auf Rassismus und Polizeigewalt in der Stadt aufmerksam.

Plakate am Ringgleis, die an Oury Jalloh erinnern

Nähere Infos und weitere Aktionen findet ihr hier. #WeNeverForgetOuryJalloh

Aufruf! Auf die Straße gegen die AfD!

Plakat - AFD Verhindern! Am 05.12.Hallo Antifaschist*innen! Im September haben wir gemeinsam den AfD-Landesparteitag in Braunschweig gestört. Diesen Samstag, am 05. Dezember hat sich die AfD erneut in die Millenium-Halle eingemietet, um ihre Kandidat*innen für die Landesliste zur Bundestagswahl aufzustellen, die die faschistische Politik der AfD künftig im Bundestag vertreten. Lasst uns gemeinsam die AfD-Tagung verhindern! Das Bündnis gegen Rechts, hat zwei Kundgebungen angemeldet, die vorraussichtlich am Madamenweg und in der Emsstraße, Ecke Peenestraße stattfinden werden. Kommt pünktlich um 7:30 Uhr zu den Kundgebungsorten. Um 10 Uhr wollen wir mit euch, auf der Demo durch die Innenstadt, einen starken und entschlossenen Ausdruck gegen die AfD auf die Straße tragen.
Alle zusammen gegen den Faschismus!