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Kampf der Repression! – Aufruf zur Prozessbegleitung am 05.10.2022

Am Mittwoch den 05. Oktober werden wir zwei weitere beschuldigte Antifaschisten solidarisch unterstützen. Ab 8:30 Uhr wird es eine Kundgebung am Amtsgericht geben und um 9:00 Uhr wollen wir die beiden Genossen bei ihrem Prozess im Gericht begleiten und ihnen im Gerichtssaal die Rücken stärken. Wiedereinmal ist ein klares Zeichen notwendig:

IHR SEID NICHT ALLEIN!

Bereits am 04.04.2022 kam es wegen der erhobenen Vorwürfe zu einem Prozesstermin gegen die Genossen. Damals wurde der Verhandlungstag, weil die Beschuldigten nicht mit dem Gericht kooperierten, kurzfristig abgebrochen und in den Oktober verschoben.

Nun soll der Prozess fortgeführt werden und die Genossen werden weiter konsequent die Aussage gegenüber dem Gericht verweigern.

In einem Grußwort damals sagten die beiden Antifaschisten hierzu „Auch wir werden diesen Prozess politisch führen und im Kampf gegen die Repression, wie die Beschuldigten vor uns in der Sache, konsequent die Aussage verweigern. Wir werden keine anderen Genoss*innen belasten, wir werden nichts gestehen, keine Reue bekunden oder Eingeständnisse von uns geben. Aber vor allem werden wir uns sicher nicht, von den uns vorgeworfenen angeblichen Taten distanzieren!“ Continue reading Kampf der Repression! – Aufruf zur Prozessbegleitung am 05.10.2022

*Update* Prozessbegleitung am 24.08. und 29.08.2022

Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Duisburg - Unsere Solidarität gegen ihre ...
Erneut sollen mehrere Prozesse zu den Nötigungsvorwürfen wegen der vergangenen Proteste gegen den AfD-Landesparteitag vom 03.07.2021 auf der Münchenstraße, am Amtsgericht erfolgen.
 
Wir rufen weiterhin dazu auf die Beschuldigten nicht alleine zu lassen, auch diese Prozesse solidarisch zu begleiten und gemeinsam zu zeigen, dass unsere Solidarität stärker ist als ihre Repression.
 
Kommt zum Amtsgericht und beteiligt euch an der Prozessbegleitung:
Mittwoch 24.08.22 um 08:30 Uhr
Mittwoch 24.08.22 um 12:00 Uhr
Montag   29.08.22 um 12:30 Uhr
Treffen am Gerichtseingang.
 

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AfD-Landesparteitag in Braunschweig verhindern!

Aktuelles Mobimaterial gegen den Landesparteitag der AfD erhaltet ihr ab sofort bei uns im Antifacafé. Kommt für Aufkleber oder Plakate einfach zum nächsten Offenen Antifa Treffen am 01.09.2020 um 19 Uhr oder an jedem Freitag ab 20 Uhr ins antifaschistische Café.

 

 

Die entsprechenden Druckvorlagen erhaltet ihr hier auf der antifaschistischen Info- und Mobilisierungsseite gegen den AfD-Landesparteitag am 12.09.2020 in Braunschweig.

Demobericht: Blockaden und Demo gegen den AfD-Parteitag in Hannover

Am 2.12. fanden in Hannover Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD statt, an denen auch wir uns beteiligten. Dabei gelang es Demonstrierenden, durch Blockaden den Beginn des ohnehin überfrachteten Parteitages um mehr als eine Stunde zu verzögern. Im Gegensatz zur friedlichen Blockadetaktik der Demonstrierenden fiel die Polizei durch massive Gewalteinsätze auf: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wurden neben Pfefferspray wiederholt Wasserwerfer eingesetzt und ein*e Demonstrant*in so schwer verletzt, dass die Person sich noch am gleichen Tag einer mehrstündigen Notoperation unterziehen musste.

Die Polizeitaktik der gewaltbereiten Provokation ging auch bei der anschließenden Demonstration weiter. Wieder gab es neben massivem Einsatz von Polizeihubschraubern Wasserwerfereinsätze, und ein Block wurde gekesselt. Dennoch beteiligten sich über 5000 Menschen, um unter dem Motto „unsere Alternative heißt Solidarität“ gegen die AfD anzugehen.

Alternative O-Phase: Veranstaltung zu Burschen, Nazis und AfD

In Braunschweig findet vom 16.10. bis 10.11 die Alternative Orientierungsphase statt, bei der verschiedene Gruppen aus Braunschweig ihre Arbeit vorstellen und Veranstaltungen anbieten. Auch das Antifaschistische Café beteiligt sich mit einem Vortrag zum Thema „Burschen, Nazis, AfD – (Neu-)rechte Aktivitäten & Vernetzungen an der TU Braunschweig“.

In der Veranstaltung werden die Verbindungen zwischen Burschenschaften wie der „Thuringia“, Mitgliedern der „Jungen Alternativen“, Identitärer Bewegung und organisierten Nazis dargestellt, die wichtigsten Akteur*innen und Gruppierungen der „Neuen Rechten“ benannt und die Strategien und Ziele des rechten „Kulturkampfs“ aufgezeigt.

Die Veranstaltung findet am 20.10. um 20h im Antifacafé in der Eichtalstraße 8 (Hinterhof) statt. Anschließend hat die Theke geöffnet. Ein Teil der Getränkeeinnahmen wird für die durch G20-Repression betroffenen Menschen gespendet.

Demobericht: Tausende am 22.04. in Köln auf der Straße gegen die AfD!

Am Samstag den 22.4.2017 haben weit mehr als 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln demonstriert. Auch wir haben uns an den Blockaden und der Großdemonstration beteiligt. Bereits in den frühen Morgenstunden trafen viele Antifaschist*innen mit Bussen und Zügen in Köln ein. Gemeinsam wurden mehrere Blockaden an den wichtigsten Zufahrten zum Maritim-Hotel, in dem der Bundesparteitag stattfand, gebildet. So wurde die Anreise der AfD-Mitglieder erheblich erschwert. Continue reading Demobericht: Tausende am 22.04. in Köln auf der Straße gegen die AfD!

Gegen Militarismus und Rassismus: Am Freitag AfD und JA stören!

Am Freitag, den 18.11., will die Junge Alternative (JA), die Jugendorganisation der AfD, im Dorfgemeinschaftshaus in Broitzem eine Veranstaltung zum Thema „Deutsches Militär: Zwischen militärischer Führung und Akademikertum“ machen. Dabei soll unter anderem der AfD-Kandidat Jörg Sobolewski auftreten, welcher auch der Sprecher des völkisch und rechtsoffen ausgerichteten Dachverbandes „Deutsche Burschenschaft“ ist. Die JA weist, wie auch bei dieser Veranstaltung, immer öfter Überschneidungen mit rechten Burschenschaften sowie mit der „Identitären Bewegung“ auf und zeigt sich somit noch offener nach rechts gewandt als die AfD.

Lassen wir die JA und die AfD nicht in Ruhe ihre militaristische, elitäre und rassistische Hetze verbreiten! Treffpunkt für eine gemeinsame Fahrt zum Protest: Freitag, 18.11., um 17:40 an der Straßenbahnhaltestelle Cyriaksring

Nationalismus ist keine Alternative!

…Sozialabbau, Rentenkürzungen und Privatisierungen auch nicht!

Wir haben uns mal etwas mit dem Grundsatzprogramm der „Alternative für Deutschland“ auseinandergesetzt, das die Partei auf ihrem Parteitag in Stuttgart beschlossen hatte. Dabei konnten wir feststellen, dass die Partei neben ihrer bekannten islamfeindlichen, rassistischen, nationalistischen und antifeministischen auch eine marktradikale und sozialchauvinistische Seite hat. Das Ergebnis ist ein Flugblatt, dass unter dem angegebenen Link gelesen werden kann.

afd-keine-alternative_web